Frau Vogel fotografiert Vögel

Wie sicherlich einige von euch mitbekommen habe, bin ich ein Vogelfreund. Das war eigentlich schon immer so. Früher hatte ich einen “ganzen Stall” voller Wellensittiche und es dauerte nicht lange, bis ich testweise einen Nistkasten reinhing und trotz vieler kritischer Stimmen zuckersüße Welli-Babies rauskamen. Ich überlegte also auch nicht lange, als ein Freund von uns anfing, Hühner zu züchten.

Klar wollte ich diesen Eierautomaten auch mal bei mir zuhause stehen haben und zuschauen und dokumentieren, wie diese kleinen Babys sich aus dem Ei kämpfen. Im Vergleich zu den Wellensittichbabys ist das sehr viel faszinierender, da diese Hühnerbabys innerhalb ca. 3 Wochen schlüpfen und voll entwickelt sind. Sie haben ein vollständiges Federkleid, die Augen geöffnet und fressen und trinken alleine. Das ist wirklich kein Vergleich zu den Wellensittichen, die total hilflos, nackt und mit geschlossenen Augen aus dem Ei kommen und erstmal auf die Fütterung der Elterntiere angewiesen sind.

Letztendlich war ich aber ein wenig traurig, wieviele Babys es doch aus eigener Kraft nicht schafften, sich alleine aus dem Ei zu befreien. Ich bin froh, daß ich einigen helfen konnte. Eine wirklich faszinierende Erfahrung.

Für die hier entstandenen Fotos begleitete mich “Robbie” – einer der dunklen Küken und der auffälligste mit einem wunderschön gelb gezeichneten Gesicht – ich habe ihn so genannt, weil er mich an eine Mischung aus einer Robbe, einem Pinguin und einer Möwe erinnerte, je nachdem, wie dick aufgeplustert er gerade war…

 

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